Spezialisierungen

Gallensteinleiden – Cholezystolithiasis


Für ein symptomatisches Gallensteinleiden gibt es bis heute keine echte Alternative zur operativen Entfernung der Gallenblase samt der darin befindlichen Steine. Auch schon feiner „Grieß“ (Sludge) kann deutliche Beschwerden verursachen und eine Behandlung notwendig machen.

Die Deutsche Leitlinie empfiehlt die operative Entfernung der Gallenblase, sobald im Ultraschall Gallensteine nachgewiesen wurden und bereits eine einzige Schmerzattacke aufgetreten ist. Der Grund: Wiederkehrende oder stärkere Beschwerden können zu ernsten Komplikationen führen – etwa Gelbsucht oder einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, die potenziell lebensgefährlich sein können.


Den Eingriff führe ich minimalinvasiv (laparoskopisch)  durch. Neben fachlicher Expertise und moderner technischer Ausstattung spielt für mich vor allem das persönliche Vertrauensverhältnis zum Patienten eine entscheidende Rolle. Die Betreuung umfasst alle Phasen: präoperativ, während der Operation und in der Nachsorge.


Die Vorteile der laparoskopischen Chirurgie liegen klar auf der Hand:


  • schnellere Erholung und kürzere Ausfallzeiten
  • deutlich geringere Schmerzen nach dem Eingriff
  • niedrigere Rate an Wundinfektionen


Gleichzeitig gilt: Jeder Fall wird individuell bewertet. Ich berate sowohl zuweisende Ärztinnen und Ärzte als auch Patientinnen und Patienten persönlich, transparent und unverbindlich – um eine sichere und leitliniengerechte Entscheidung treffen zu können.

Häufige Fragen zum Gallensteinleiden

Beschwerden durch Gallensteine richtig einordnen


Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, was genau ein Gallensteinleiden bedeutet und wann eine Behandlung notwendig wird. Gallensteine können lange unbemerkt bleiben, führen jedoch bei Beschwerden häufig zu Unsicherheit und Angst vor einer Operation. Typische Symptome sind Schmerzen im rechten Oberbauch, oft nach dem Essen, manchmal verbunden mit Übelkeit oder einem Druckgefühl. In der Chirurgie Rostock steht deshalb zunächst die Frage im Vordergrund, ob die Beschwerden tatsächlich von der Gallenblase ausgehen und wie hoch das Risiko für Komplikationen einzuschätzen ist.


Nicht jedes Gallensteinleiden muss sofort operiert werden. Entscheidend ist, ob Beschwerden auftreten und wie diese einzuordnen sind. In der chirurgischen Praxis Rostock erfolgt dazu eine strukturierte Abklärung, meist mittels Ultraschall und Gespräch. Ziel ist es, frühzeitig zu erkennen, ob ein erhöhtes Risiko für weitere Schmerzattacken oder ernsthafte Folgeerkrankungen besteht. Viele Patientinnen und Patienten möchten vor allem wissen, ob sie „abwarten“ können oder ob ein Eingriff langfristig die sicherere Lösung ist.

Was erwartet mich bei der Abklärung und Behandlung?


Ein häufiger Wunsch von Betroffenen ist eine klare Einschätzung, was sie konkret erwartet. Beim Gallensteinleiden beginnt die Behandlung immer mit einer sorgfältigen Diagnostik und einer verständlichen Beratung. Dabei wird erläutert, welche Rolle die Gallenblase im Körper spielt und warum Steine zu Beschwerden führen können. Der Chirurg in Rostock bespricht, welche Behandlungsoptionen bestehen und wann eine Operation medizinisch sinnvoll ist.


Viele Sorgen betreffen den Eingriff selbst: Dauer, Schmerzen, Erholung und Alltag nach der Operation. Moderne chirurgische Verfahren ermöglichen heute meist schonende Eingriffe mit einer vergleichsweise kurzen Erholungszeit. Wichtig ist, dass Entscheidungen nicht unter Zeitdruck, sondern auf Basis einer fundierten Aufklärung getroffen werden.

Wann sollte ich nicht länger warten?


Eine ärztliche Abklärung ist besonders dann sinnvoll, wenn Beschwerden wiederholt auftreten oder stärker werden. Auch unklare Oberbauchschmerzen, nächtliche Schmerzattacken oder neu auftretende Symptome sollten ernst genommen werden. Ziel einer frühzeitigen Vorstellung in der Chirurgie Rostock ist es, Komplikationen zu vermeiden und rechtzeitig die passende Therapie einzuleiten.

Typische Gründe für eine zeitnahe Abklärung sind:


  • wiederkehrende oder zunehmende Oberbauchschmerzen
  • Schmerzen nach Mahlzeiten
  • begleitende Übelkeit oder Unwohlsein
  • Unsicherheit über den weiteren Verlauf
  • Fragen zu möglichen Kost oder zur Erholungszeit


In einem persönlichen Gespräch wird geklärt, ob und wann eine Behandlung notwendig ist und wie der weitere Weg aussieht.